Klimawandel

Der Klimawandel findet statt.

Das ist das Ergebnis einer im Jahr 2003 veröffentlichten Pentagon-Studie.

Die darin skizzierten weltweiten Auswirkungen:

  • steigende Meeresspiegel,
  • erschöpfte landwirtschaftliche Ressourcen,
  • eine Abnahme der Wasservorräte,
  • größere Gesundheitsrisiken,
  • extrem unbeständige Wetterverhältnisse,
  • soziale Spannungen

Die Schlussfolgerungen der Autoren
Wenn das Klima kippt, sind diese Auswirkungen eine stärkere Bedrohung als die des weltweiten Terrors. Die Folge: Kriege um Rohstoffe und Lebensräume.

Experten vermuten, dass die beobachteten durchschnittlichen Temperaturanstiege Klimaschwankungen die ersten Anzeichen eines globalen Klimawandels sein können.

Fakten zum Klimawandel für Österreich:

Wussten Sie, dass…

  • im vergangen Jahrhundert die Temperatur in Österreich im Jahresmittel um 1,8 Grad C gestiegen ist?
  • mit dem Rückzug von Gletschern die Gefahr von Murenabgängen dramatisch wächst?
  • in Seehöhen unter 900 Metern in Österreich aufgrund der Temperaturveränderungen ein erhöhtes Baumsterben zu erwarten ist?
  • eine Klimaerwärmung eine raschere Entwicklung und Ausbreitung von Schädlingen und Krankheitserregern nach sich zieht?
  • Temperaturzunahmen um 1 bis 2 Grad C die Wintersaison um 20 bis 40 Schneetage verkürzen würden, was massive Konsequenzen für das Tourismusland Österreich hätte?

Quelle: Klimaschutzbroschüre Lebensministerium 

Weitere Prognosen:

  • Beim Wasserhaushalt wird sich die Spitze der Regenfälle künftig voraussichtlich in die Wintermonate verlagern. Die Folge für Elektrizitätswirtschaft und Industrie: Weniger Wasserkraft im Sommer, fehlendes Kühlwasser.
  • Schwerwiegende Auswirkungen auf den Wintertourismus in tieferen Lagen wegen Schneemangels. Höherer Schädlingsbefall in Wäldern (z.B. zusätzliche Generation bei Borkenkäfern), erhöhte Waldbrandgefahr im Sommer. Niedrige Standorte werden für Fichten ungeeignet.
  • Die Landwirtschaft wird unter zunehmenden Extremereignissen leiden (Hagel, Trockenheit, Hitze). Die Einwanderung neuer Schädlinge ist zu erwarten. Kulturpflanzen müssen viel häufiger bewässert werden.