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Die Schlussfolgerungen der Autoren:
Wenn das Klima kippt, sind diese Auswirkungen eine stärkere Bedrohung als die des weltweiten Terrors. Die Folge: Kriege um Rohstoffe und Lebensräume.
Experten vermuten, dass die beobachteten durchschnittlichen Temperaturanstiege Klimaschwankungen die ersten Anzeichen eines globalen Klimawandels sein können.
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CO2-Emissionen heute und in fünfzig Jahren:
Die vereinfachte Grafik bildet die Erwartung ab, daß sich die Emissionen der Treibhausgase in den kommenden ca. fünfzig Jahren weltweit verdoppeln.
Die Klimaforscher mahnen, die Emissionen müßten unbedingt halbiert werden.
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Klaus Töpfer, Exekutivdirektor, Umweltprogramm der Vereinten Nationen:
Die politischen Entscheidungsträger sind nun aufgefordert, die ihnen zur Verfügung stehende vielfältigen Anreize für die Umsetzung des Kyoto-Protokolls zu verbessern und umzusetzen.
Eine der wichtigsten Aufgaben der politischen Entscheidungsträger wird es sein, das kreative Potential der Wirtschaft, der Behörden vor Ort und der Zivilgesellschaft zu mobilisieren. Die Wirtschaftsführer müssen überzeugt werde, ihre Investitions- und Marketingstrategien anzupassen und energieeffizientere Fahrzeuge, Konsumgüter und Produktionsprozesse zu entwickeln.
Besonders wichtig ist, dass die einzelnen Haushalte selbst zur Reduzierung ihrer Emissionen beitragen, indem sie den ihnen zur Verfügung stehenden Entscheidungsspielraum nutzen und ihren persönlichen Lebensstil entsprechend ausrichten.“
Fakten zum Klimawandel für Österreich:
Wussten Sie, dass…
…im vergangen Jahrhundert die Temperatur in Österreich im Jahresmittel um 1,8 Grad C gestiegen ist?
…Mit dem Rückzug von Gletschern die Gefahr von Murenabgängen dramatisch wächst?
…in Seehöhen unter 900 Metern in Österreich aufgrund der Temperaturveränderungen ein erhöhtes Baumsterben zu erwarten ist?
…eine Klimaerwärmung eine raschere Entwicklung und Ausbreitung von Schädlingen und Krankheitserregern nach sich zieht?
… Temperaturzunahmen um 1 bis 2 Grad C die Wintersaison um 20 bis 40 Schneetage verkürzen würden, was massive Konsequenzen für das Tourismusland Österreich hätte?
Quelle: Klimaschutzbroschüre BMU
Weitere Prognosen:
- Beim Wasserhaushalt wird sich die Spitze der Regenfälle künftig voraussichtlich in die Wintermonate verlagern. Die Folge für Elektrizitätswirtschaft und Industrie: Weniger Wasserkraft im Sommer, fehlendes Kühlwasser.
- Schwerwiegende Auswirkungen auf den Wintertourismus in tieferen Lagen wegen Schneemangels.
Höherer Schädlingsbefall in Wäldern (z.B. zusätzliche Generation bei Borkenkäfern), erhöhte Waldbrandgefahr im Sommer. Niedrige Standorte werden für Fichten ungeeignet.
- Die Landwirtschaft wird unter zunehmenden Extremereignissen leiden (Hagel, Trockenheit, Hitze). Die Einwanderung neuer Schädlinge ist zu erwarten. Kulturpflanzen müssen viel häufiger bewässert werden.
Weitere Links zum Klimaschutz allgemein:
www.umweltbundesamt.at/fileadmin/site/umweltkontrolle/2001/03_klima.pdf
www.greenpeace.at - Fakten zum Klimawandel
www.global2000.at/index3.htm - Klimabroschüre
www.klimarettung.at - Was können Bürger zum Klimaschutz beitragen?
www.lebensministerium.at/umwelt BMLFUW
www.klimaaktiv.at - alle Infos zum Aktionsprogramm der Bundesregierung
www.accc.gv.at - Österreichischer Klimabeirat
www.umweltbundesamt.at - Umweltbundesamt
www.umweltberatung.at - Verband der österreichischen Umweltberatungsstellen
www.bmu.de/download/dateien/protodt.pdf -Kyoto-Protokoll als download.pdf
www.itas.fzk.de/deu/infum/gch_dasd.htm#A - Linksammlung Klimaschutz Deutschland, Österreich, Schweiz
www.buw.at/bw/buw.nsf/Menue/1.0.359?OpenDocument - CO2-RÜCKHOLAKTION
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