Thermische Sanierung

Mit der thermischen Sanierung wird in der Regel die Modernisierung eines Gebäudes zur Minimierung des Energieverbrauchs bezeichnet. Besonders Objekte, die noch im letzten Jahrhundert errichtet wurden, weisen schlechte Dämmeigenschaften und somit hohe Energieverluste auf. Das belastet nicht nur das eigene Geldbörsel, sondern auch die Umwelt. Von den gesetzten Maßnahmen in der thermischen Sanierung im privaten, wie auch im betrieblichen Sektor, profitiert aber auch die österreichische Wirtschaft.

Das Österreichische Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) attestiert der thermischen Sanierung erhebliche Impulskraft, was die Belebung der Bauwirtschaft und somit der Konjunktur angeht:

  • sie schafft bis zu 11.000 Arbeitsplätze
  • die Wertschöpfung bleibt im Inland
  • die eingesparten Heizkosten bleiben im Geldbörsel und erhöhen die Kaufkraft
  • Wärmedämmung ist eine höchst interessante Sparform mit einer Rentabilität von rund 10 Prozent

Das größte Einsparungspotential an Heizkosten liegt in den Gebäuden, die zwischen 1945 und 1980 gebaut wurden. Das sind rund 1,5 Millionen Wohnungen (davon rund 743.000 Wohnungen in Ein- und Zweifamilienhäusern).

Hier ist die energetische Qualität signifikant schlechter als im heutigen Neubau!

Deshalb setzt die österreichische Bundesregierung die thermische Sanierung als zentralen Schwerpunkt der österreichischen Klimastrategie!